Willy Wichtel – für etwas mehr Magie in unserem Haus

Wir haben einen neuen Mitbewohner. Still und leise und ohne vorher einen Mietvertrag zu unterschreiben ist Willy Weihnachtswichtel in der Nacht zum ersten Advent bei uns eingezogen. Adams Augen waren riesig, als er am Sonntagmorgen die kleine rote Tür, den Postkasten und die Leiter in unserem Wohnzimmer entdeckt hat. Zuerst konnte er sich nicht vorstellen, was das soll. Aber Willy wäre kein Wichtel, hätte er nicht einen Brief und eine Kleinigkeit zum Naschen mitgebracht, um sich formvollendet vorzustellen. Natürlich musste ich Adam den kleinen Brief gleich vorlesen.

Willy wird die gesamte Adventszeit bei uns wohnen und den Weihnachtsmann bei seinen vielen Aufgaben unterstützen. Jede Nacht wird er schauen, ob bei uns alles in Ordnung ist, wird wohlige Weihnachtsgefühle verbreiten und dem Weihnachtsmann natürlich auch Bericht erstatten. Nach Weihnachten wird Willy wieder an den Nordpol zum Weihnachtsmann ziehen. Außerdem hat der kleine Wichtel auch darum gebeten, ihm immer mal wieder etwas zu essen vor die Tür zu stellen. Ein Wichtel kann ja nicht so einfach einkaufen gehen und wenn er nachts aus seiner Tür tritt, dann haben ja auch schon alle Geschäfte geschlossen. Also müssen wir unseren kleinen Mitbewohner in den nächsten Wochen gut versorgen.

Und das hat Adam auch gleich mit Feuereifer übernommen. Gleich am ersten Abend hat er ein Tellerchen mit Nüssen und Gummibärchen vor die Wichteltür gestellt und am nächsten Morgen war der Teller leer gefuttert. Außerdem hat er einen kleinen Tannenbaum vor die Tür gestellt, damit es für Willy gemütlicher und weihnachtlicher wird. Als Dankeschön hat Willy auch gleich die Aufgabe übernommen, die Adventskalender aufzuhängen und zu füllen.

Ich hoffe sehr, dass wir für Adam damit ein wenig mehr Weihnachts-Magie ins Haus holen können. Denn in der Schule kommen ja immer mal wieder die kritischen Stimme der älteren Kids, die bestreiten, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Und kleine Kinder sind ja leicht zu beeinflussen. Also habe ich einfach einen kleinen magischen Helfer ins Haus geholt, der Adam (und natürlich auch Viktoria) durch die Adventszeit begleitet und hoffentlich immer für leuchtende Kinderaugen sorgt. Magie ist etwas Schönes und Kinder sollten sich den Glauben daran einfach so lange wie möglich erhalten.

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