Basteln für Halloween – Mumien

Die Herbstferien sind vorbei. Heute hat Adam seinen ersten Schultag und ist nach einer Woche ausruhen, basteln, schwimmen und ganz viel Mama-Zeit wieder hüpfend durchs Schultor verschwunden.

Gestern haben wir den letzten Ferientag aber nochmal für eine Bastelaktion genutzt, um uns noch ein wenig mehr auf Halloween einzustimmen, das ja quasi schon vor der Tür steht. Nicht nur, dass unsere beiden Kürbisse vor der Haustür nun endlich hohl sind und gruselige Gesichter vorzeigen können – ein absoluter Mama-Bastel-Tipp von mir: für das Aushöhlen der Kürbisse einen Eisportionierer verwenden. Innerhalb von 15 Minuten waren beide Kürbisse ausgehöhlt. Und die letzten Jahre habe ich mich ewig mit Esslöffeln gequält.

Neben den Kürbisgeistern sind bei uns gestern auch drei Mumien eingezogen, die wir für die Halloweendekoration am Wochenende gebastelt haben. Und auch da zeigte sich wieder: mit wenig Materialien kann man den meisten Spaß haben.

Für die Mumien braucht ihr:

  • Bindedraht aus dem Baumarkt (lieber dünneren Draht, damit die Figuren beweglicher sind)
  • Seitenschneider
  • Malerkrepp
  • jede Menge Mullbinden
  • eventuell Wackelaugen

Und so geht’s:

Aus dem Bindedraht formt ihr zuerst eine kleine Kugel als Kopf, anschließend könnt ihr je nach Lust und Laune den Körper formen. Ich habe zuerst den Körper, dann die Arme und am Schluss die Beine aus Draht gebogen und das Ende des Bindedrahts so in den Körper gebogen, dass keine spitze Ecke rausguckt.
Anschließend wird der Drahtkörper einlagig mit Malerkrepp umwickelt. Und wenn ihr damit fertig seid, dann kann das Wickeln der Mumien beginnen. Ich habe die Mullbinde zuerst um den Hals der Drahtfigur geknotet, dann den Kopf dick umwickelt und schließlich die ganze Figur in die Mullbinde eingewickelt. Am Ende sollte das Krepp nicht mehr zu sehen sein. Das letzte Stück der Binde wird dann einfach irgendwo unter den Verband gesteckt. Damit ist die eigene Mumie dann auch schon fertig. Wir haben am Schluss noch Wackelaugen auf den Kopf geklebt, aber man könnte auch mit einem schwarzen Permanentmarker ein Gesicht aufmalen.

Der Fantasie sind bei der Gestaltung der Figuren keine Grenzen gesetzt. Weder von der Größe noch von den Proportionen her. Man könnte ja auch einfach mal einen Arm oder ein Bein weglassen. Oder einige Mullstückchen heraushängen lassen, damit die Mumien noch gruseliger aussehen. Aber Adam hat ja immer lieber freundliche Monster in seinem Zimmer.

Die Mumien sind übrigens voll beweglich, können in alle möglichen Positionen gebogen werden und sind damit auch ein hervorragendes Spielzeug für kleine Halloween-Fans.

Kleiner Zusatz-Tipp: Wer eine hölzerne Künstlerpuppe mit beweglichen Gliedern zu Hause hat, könnte auch die mit Mullbinden umwickeln und hätte ganz ohne Draht eine Deko-Mumie für den Halloween-Tisch.

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