Camping im Kinderzimmer – mit eigenem Lagerfeuer

Wie macht man ein Kind glücklich, wenn das Wetter mal nicht so mitspielt? Man nehme ein Zelt, ein Lagerfeuer und jede Menge Süßigkeiten und schon sieht man in strahlende Kinderaugen. Campen macht doch jedes Kind glücklich. Auch Adam liebt es, zelten zu gehen. Leider ist aktuell nicht die beste Jahreszeit, um draußen im Garten das Zelt aufzuschlagen und mit Schlafsack unter freiem Himmel zu nächtigen. Dafür ist es doch noch etwas kühl. Also musste ich mir etwas anderes überlegen und habe den Campingplatz kurzerhand in Adams Kinderzimmer verlegt. Und wenn Adam dann sagt: „Das ist die tollste Spiel-Idee aller Zeiten“, dann schmilzt doch jedes Mamaherz.

Ein kleines Spielzelt von PJ Masks hatte sich noch in den Tiefen meines Kleiderschranks versteckt. Das hatte ich mal für unseren Garten gekauft. Allerdings wurde es nicht lange bespielt, denn Adam hatte kurz danach ein richtiges Zelt zum Geburtstag bekommen und damit war die Mini-Version sofort abgeschrieben. Fürs Indoor-Zelten hingegen ist es perfekt und so habe ich es im Kinderzimmer aufgestellt und mit Kissen und Decken kuschelig eingerichtet.

Lagerfeuer selber basteln – so geht’s
Eine wichtige Sache fehlte jedoch. Ein Lagerfeuer, das nicht unbedingt den Rauchmelder im Zimmer auslösen würde. Um das kleine Feuer zu basteln, bedarf es nicht viel. Ich habe einfach ein leeres Marmeladenglas aus dem Schrank geholt und rumherum mit Krepp-Papier in rot, geld und orange beklebt. Die oberen Kreppteile habe ich etwas länger zugeschnitten und sie dann oben wie ein Tipi zusammengeklebt, damit die Flammen auch  lodern. Wenn es dann wie ein Feuer aussieht, kommen noch zwei LED-Teelichte ins Glas, das dann wieder fest verschraubt wird. Und schon flackert ein kleines Feuerchen im Kinderzimmer, an dem sich weder Adam noch Viktoria verbrennen können. Damit es noch etwas authentischer wirkt, habe ich um das Feuer einen kleinen Kreis aus Feldsteinen gelegt und kleine Äste darüber gestapelt. Und schon war unsere Feuerstelle fertig.

Um es uns noch ein wenig kuscheliger zu machen, habe ich am Schluss noch eine Lichterkette ums Zelt gelegt, für die ich bislang noch keine Verwendung hatte. Außerdem haben Süßigkeiten, Trinkpäckchen und Bücher unseren Aufenthalt am Lagerfeuer noch angenehmer gemacht. Als kleines Highlight habe ich ein Würstchen aus der Kinderküche an einen Stock gebunden und Adam konnte seine geliebte Stockwurst auch im Kinderzimmer machen. Der Fantasie sind beim Zelten im Kinderzimmer keinerlei Grenzen gesetzt. Ob man nun (wie Adam und ich) im Dunkeln Geister à la „Luigi´s Mansion“ fängt, am Lagerfeuer Geschichten erfindet und erzählt oder sich einfach ins Zelt kuschelt. Indoor-Zelten bietet gerade in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen zahlreiche Spiel-Ideen für Kinder aller Altersgruppen.

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