Stillen ist Liebe – Flasche geben auch*

Stillen ist das Gesündeste für ein Baby, Stillen festigt die Bindung zwischen Mama und Kind – jede Mama hat doch schon einmal von den vielen positiven Seiten des Stillens gehört. Und wirklich, Stillen ist eine tolle Erfahrung. Sowohl Adam als auch Viktoria sind in den Genuss von Muttermilch gekommen. Ich habe diese Zeit sehr genossen. Und das obwohl ich bei beiden Kindern alles andere als eine einfache Stillzeit hatte. [Werbung]
Bei Adam erinnere ich mich mit eher gemischten Gefühlen an diese Zeit. Denn weil ich weder genügend Milch hatte noch mein Erstgeborener ein guter Trinker war, lief unsere Stillroutine die gesamte Zeit so ab: erst stillte ich Adam, dann durfte er sich an einer Flasche noch gänzlich satt trinken und dann musste ich den Rest an Muttermilch noch abpumpen. Und das alles im 2-Stunden-Takt – auch nachts – weil Adam einfach nicht zunehmen wollte. Das hat uns alle ganz schön Nerven gekostet und seinen Schlafrthythmus nachhaltig gestört. Sieben Monate lang habe ich mir dieses Prozedere angetan, um meinem Sohn die Vorteile der Muttermilch bieten zu können. Aber obwohl es für uns alle sehr stressig war, bin ich froh, dass ich das durchgezogen habe.

Bei Viktoria war ich schon von vorn herein entspannter. Einfach weil es dieses Mal nur zwei Möglichkeiten für mich gab: entweder es klappt mit dem Stillen oder es gibt die Flasche. Noch einmal diesen Stress im 2-Stunden-Takt würde ich mir als Zweifachmama nicht mehr antun. Adam sollte schließlich nicht rund um die Uhr auf seine Mama verzichten müssen. Und tatsächlich klappte es auch bei Viktoria nicht optimal mit dem Stillen. Auch sie war anfangs sehr trinkfaul und hat einfach gern geschlafen. Teilweise sieben bis acht Stunden am Stück. Die Brust nutzte sie dabei vorrangig nur als Nuckelersatz und kuschelte sich zum Schlafen an mich. Dass sich da keine ausreichende Milchbildung zeigte, ist ziemlich logisch. Und da auch Viktoria kaum zunehmen wollte, musste ich recht früh mit dem Zufüttern beginnen. Meine Hebamme empfahl mir, es doch noch einmal mit dem zusätzlichen Abpumpen zu versuchen. Aber es half einfach nicht, wir kamen nicht mehr zum Vollstillen zurück. Erschwerend kam hinzu, dass meine kleine Maus durch die vielen Termine sehr gestresst war, sich häufig in Rage geschrien hat und dann erst recht nicht an der Brust trinken wollte. Und das stresste uns alle noch viel mehr. Und so entschied ich mich für eine Variante, die für uns alle ein Segen sein sollte: Ich pumpe nur noch ab. Von einem auf den anderen Tag war es mit dem Stillen vorbei und Viktoria bekam ihre Portion Muttermilch aus der Flasche. Denn schließlich ist es doch vollkommen egal, wie die Muttermilch ins Baby kommt. Hauptsache, die kleine Maus bekommt die so wichtigen Inhaltsstoffe. Was an Muttermilch nicht da ist, wird zugefüttert. Denn was am Ende wirklich zählt, ist doch, dass Viktoria ein sattes und zufriedenes Baby ist.
Jeden Tag sitze ich nun 6 Mal an der Pumpe, während Viktoria neben mir in ihrem Bettchen liegt, mir zuschaut, spielt oder seelig vor sich hin schlummert. Wir sind immer pünktlich bei allen Terminen, ganz ohne Stress. Wenn Viktoria geschafft ist, kann sie schlafen, so lange sie möchte, und bekommt trotzdem Muttermilch. Was an Muttermilch nicht da ist, wird mit normaler Pre-Nahrung aufgefüllt. So haben alle gewonnen. Schon bei Adam hatten wir die „BEBA Pro HA Pre“-Nahrung von Nestle – gibt es hier bei der Shop Apotheke – und haben uns bei Viktoria wieder dafür entschieden. Beide Kinder vertragen bzw. vertrugen diese Säuglingsnahrung wirklich gut. 

Bei Adam habe ich mich noch ziemlich unter Druck gesetzt, unter allen Umständen stillen zu können, obwohl mein Körper nach der Präeklampsie und dem Notkaiserschnitt ganz anderes zu tun hatte, als Milch zu produzieren. Dieses Mal bin ich die Sache sehr viel entspannter angegangen, denn eines habe ich bei Adam gelernt: Eine enge Bindung zwischen Mama und Baby hängt nicht allein vom Stillen ab, sondern vom Körperkontakt mit dem Baby an sich. Adam ist jedenfalls ein absolutes Mama-Kind, kuschelt gern und viel und hat ein so festes Urvertrauen, dass er auch mal längere Zeit ohne mich auskommt. Wenn man seinem Baby nicht die Brust gibt oder zufüttern muss, ist man noch längst keine schlechte Mama. Auch wenn dies von vielen Übermüttern gern mal so dargestellt wird. Klar ist Stillen Liebe. Aber eine Flasche zu geben, wenn es für Mama und Baby das Richtige ist, ist genauso Liebe. Denn die Bedürfnisse des Babys stehen doch an erster Stelle, oder?
Für mich haben sich in den vergangenen Wochen einige Dinge herauskristallisiert, die mir den Alltag als abpumpende Mama doch sehr erleichtern und ohne die ich in der Zeit des Milch-Abpumpens und des Fläschen-Gebens nicht mehr auskommen möchte:

Milchpumpe und Muttermilchflaschen von Medela

Wie schon bei Adam schwöre ich beim Abpumpen auf die große elektrische Milchpumpe Symphony von Medela. Die kann man sich auf Rezept vom Kinderarzt ganz leicht in den Apotheken vor Ort ausleihen, meine habe ich mir aber über eine Online-Plattform zur Verfügung stellen lassen. Alle 4 Wochen muss ein neues Rezept eingereicht werden, um die Milchpumpe behalten zu können. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Theoretisch kann man die Pumpe im Koffer überall mit hinnehmen, aber sie ist doch etwas sperrig und schwer. Daher habe ich für längere Ausflüge auch eine Handmilchpumpe. Zu Hause nutze ich allerdings ausschließlich die Symphony. Um die Muttermilch für Viktoria zu sammeln und zu lagern nutze ich außerdem die Muttermilchflaschen von Medela von der Shop Apotheke, in denen man die Milch auch einfrieren kann. 

Multi-Mam-Kompressen
Ich hatte noch nie von diesen Kompressen gehört, bevor meine Hebamme sie mir nach Adams Geburt empfohlen hat. Und ich muss sagen – die Kompressen von Multi-Mam, die ihr auf dieser Seite findet sind ein wahrer Segen. So viele Salben es gegen wunde und blutende Brustwarzen auch gibt, nichts kommt an diese Kompressen von Multi-Mam heran. Auf den kleinen Kompressen befindet sich ein geruchsneutrales Gel, das sofort nach dem Auflegen beginnt, zu kühlen und die Schmerzen zu lindern. Man könnte sagen, dass man das Einsetzen der Heilung förmlich spüren kann. Ich schwöre euch, diese kleinen Helferlein haben mir in der Stillzeit häufig das Leben gerettet. Das Gel ist unschädlich fürs Baby und muss vor dem Stillen nicht entfernt werden. Bei Viktoria hatte ich die Packung schon in der Kliniktasche und habe sie von Anfang an genutzt. So bin ich dieses Mal um wunde Brustwarzen gänzlich herumgekommen. Momentan nutze ich die Kompressen auch einmal täglich nach der Nutzung der Milchpumpe. Für Nachschub sorge ich immer online, meistens bei der „Shop Apotheke“, die alles,was ich brauche ganz einfach nach Hause liefert.

Thermo-Flaschenwärmer

Zu Hause nutze ich immer einen elektrischen Flaschenkocher von Avent, um die gekühlte Muttermilch oder die Pulvermilch auf Temperatur zu bringen. Für unterwegs war es mir aber zu umständlich, das Gerät mitzuschleppen und immer eine Steckdose suchen zu müssen. Deshalb ist der Thermo-Flaschenwärmer von Philips Avent bei mir eingezogen. Und ich muss sagen: es war die beste Investition. In die Thermo-Flasche kommt kochendes Wasser, das auch nach Stunden immer noch heiß genug ist, um eine Flasche im durchsichtigen Becher zu erwärmen. Eine 200ml Flache ist innerhalb von zwei Minuten trinkfertig. Einfacher gehts wirklich nicht. Bei unserem Tagesausflug an die Ostsee haben wir mit dem Thermo-Flaschenwärmer gleich fünf Flaschen aufgewärmt. Das heiße Wasser haben wir nach Gebrauch immer wieder in die kleine Thermo-Flasche zurückgefüllt. Für Mamas, die unterwegs schnell und unkompliziert Flaschen erwärmen möchten, kann ich dieses Produkt aus vollem Herzen empfehlen.

Weleda „Weiße Malve“


Nicht nur für zarte Babyhaut, sondern auch für die gestresste Mama-Haut ist Weleda einfach die beste Wahl. Viele Mamas nutzen die Calendula-Serie, aber ich kann ganz  die Pflegelotion (findet ihr hier) und die Gesichtscreme (findet ihr bei shop-apotheke.com hier) aus der Serie „Weiße Malve“ empfehlen – gibt es bei shop-apotheke.com . Für Viktoria nutze ich die Cremes nur selten. Sie badet im Milch und Öl, daher ist ihre Haut immer babyzart. Aber für mich und auch für Adam bedeutet die weiße Malve eine enorme Hautberuhigung. Die Cremes riechen wundervoll, aber nicht zu aufdringlich, und pflegen müde Haut, die zu Juckreiz und Neurodermitis neigt, wieder gesund. Gerade in der Stillzeit spielt die Haut durch die Hormonumstellung ja immer noch verrückt. Dageben kann die weiße Malve fast Wunder wirken. 

More Milk-Kapseln und Zinkletten

Wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass der Milchfluss stagniert oder gar zurückgeht, dann nehme ich dreimal pro Tag zwei More Milk-Kapseln von Motherlove von shop-Apotheke.com ein. Die enthaltenen Bockshornkleesamen sollen dabei helfen, die Milchbildung anzuregen und aufrechtzuerhalten. Einige Hebammen schwören darauf, andere bezweifeln die Wirksamkeit. Ich fahre mit dieser Methode bislang aber sehr gut und hatte die Kapseln auch schon bei Adam.
Um mein Immunsystem während der Stillzeit auf hohem Niveau zu halten, nehme ich zusätzlich einmal täglich eine Zinklette von Verla ein. Das ersetzt zwar keine ausgewogene Ernährung, versorgt mich aber dennoch zusätzlich mit Zink und Vitamin C.



**Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Shop Apotheke entstanden**

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