Schwangerschafts-Update: der 8. Monat und der dritte große Ultraschall


Heute sind es noch 9 Wochen und 3 Tage bis zum errechneten Geburtstermin. Die Zeit verfliegt nur so zwischen Nestbautrieb, letzten Besorgungen und zahlreichen Arztterminen. Die Diabetologin möchte mich alle zwei Wochen sehen, wir hatten den dritten großen Ultraschall und ab jetzt finden auch die Frauenarztkontrolle im 2-Wochen-Takt statt. Es passiert momentan so viel, daher ist es heute mal wieder Zeit für ein ausführliches Update.

Wie geht es mir?

Eigentlich gehts mir super. Im Gegensetz zur ersten Schwangerschaft konnte ich die letzten Wochen so richtig genießen. Seit ich im Beschäftigungsverbot bin, konnte ich mich auch körperlich erholen, habe keinerlei Stress mehr und fühle mich dadurch vitaler denn je. Ich habe zwar ein paar Zipperlein, die mir den Alltag erschweren, aber die sind durchaus hinnehmbar, vor allem wenn ich nun nicht mehr zur Arbeit pendeln muss. Bei Adam hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits mit geschwollenen Fingern und Füßen zu kämpfen, die sich im Lauf der letzten Wochen zu wahren Ödemen herausgebildet haben – und das am ganzen Körper. Ich sah aus wie ein zum Leben erwachstes Michelin-Männchen. Davon bleibe ich bislang noch verschont und hoffe natürlich, dass das auch so bleibt. Dafür nehme ich immer noch jeden Abend eine 100er-Tablette ASS, die die Durchblutung der Gebärmutter verbessern soll und dadurch einer Präeklampsie vorbeugen soll.
Ab und zu plagt mich der Rücken ein wenig, aber dafür habe ich ja mein geliebtes Stillkissen, das mir auch bei der zweiten Schwangerschaft wertvolle Dienste erweist. 
Was mir allerdings immer noch ein wenig auf die Nerven geht, ist die Gestationsdiabetes. Auf „schlechte“ Kohlenhydrate zu verzichten, den Heißhungerattacken nicht nachgeben und einfach mal das essen wollen, auf das man Lust hat – die letzten 9 Wochen der Schwangerschaft werden schon eine Herausforderung. Momentan ist mein Nüchternwert morgens noch etwas hoch, weshalb ich vielleicht doch nicht ums Insulin herumkommen werde. Aber bis dahin kann ich ja noch ein bisschen mit meiner Ernährung experimentieren und sehen, wie sich die Werte entwickeln.

Das Baby und mein Dickbauch

Am Freitag hatte ich den dritten großen Ultraschall und war schon sehr gespannt, wie sich das kleine Mäuschen entwickelt hat. Das CTG, mittlerweile auch schon das zweite, sah super aus. Keine Spur von Wehen. Da ich aber nun leider unter Gestationsdiabetes leide, besteht immer die Gefahr, dass das Baby doch größer wird als erwartet. Und so wird es sich wohl auch entwickeln. Aktuell wiegt die Kleine rund 1800g und ist damit etwas mehr als 200g über dem Soll. Zwar liegt dieser Wert noch im Normalbereich, aber Adam war zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht so schwer. Ich hoffe natürlich, dass die Behandlung des Gestationsdiabetes das Wachstum etwas verlangsamt, aber wissen kann man das natürlich nie. Adam ist eine Woche vor dem errechneten Termin mit 3360g zur Welt gekommen. Mal sehen, was seine Schwester auf die Waage bringen wird. Allerdings hat sie wie schon in den vergangenen Untersuchungen vorher mit dem Kopf nach unten gelegen. Das scheint ihre Lieblingsposition zu sein und das ist für die Geburt ja auch nicht schlecht. Auch an meinem Bauch kann man erkennen, dass das Mäuschen ziemlich viel Platz einnimmt. Obwohl meine gesamte Gewichtszunahme momentan bei rund 5 Kilogramm liegt, habe ich eine ordentliche Murmel bekommen, die gefühlt täglich weiter wächst. Ich bin schon sehr gespannt, wo ich in 9 Wochen ankommen werde, der Bauch wird dann bestimmt riesig sein.
In 4 Wochen habe ich einen Termin zur Geburtsplanung im örtlichen Krankenhaus, um mich zur Geburt auch offiziell anzumelden. Die Kleine wird im selben Krankenhaus wie Adam zur Welt kommen, dort habe ich mich schon beim ersten Mal pudelwohl und gut betreut gefühlt. Der Oberarzt kann sich heute noch an uns und unsere Krankengeschiche erinnern und wird nun auch persönlich die letzten Untersuchungen durchführen. 



Was habe ich schon fürs Baby gekauft?  

Ums ganz kurz zu sagen – fast ALLES. Das Kinderzimmer ist soweit fertig, dass die Kleine theoretisch sofort einziehen könnte. In den letzten beiden Wochen habe ich Adams Erstausstattung aus dem Keller geholt, sortiert und gewaschen. Viele der Sachen sehen noch aus wie neu und sind farblich so schön neutral, dass wir sie ohne Probleme nochmal verwenden können. Alles, was noch fehlte, habe ich dann mit meiner Mama zusammen in Magdeburg gekauft. Dort wurde es dann doch mehr mädchenhaft, sodass der Kleiderschrank jetzt eine schöne Mischung aus rosa, gelb, grün, türkis und blau vorweisen kann. Ich persönlich liebe ja ein helles Türkis an Mädchen und habe in diesem Farbton auch Einiges gekauft – oder besser, meine Eltern haben es gekauft.  
Die Möbel stehen ja schon seit einigen Monaten und auch die farbliche Gestaltung der Wände haben wir schon vor Wochen in Angriff genommen. Daher habe ich die letzte Woche dafür genutzt, die Ausstattung der Wickelkommode zu vervollständigen. In Magdeburg konnte ich endlich das größte Problem lösen – die Wickelunterlage. Denn so schön die Sundvik-Kommode von Ikea auch ist, das Maß ist einfach Mist. Denn es passt keine Standard-Auflage dorthin. Normalerweise sind Wickelauflagen 85 x 75 cm groß. Die Maße von Sundvik sind genau andersrum. Aufgrund der Polsterung von Standardauflagen kann man diese auch nicht einfach drehen. Daher habe ich Wochen damit verbracht, im Netz nach einer passenden und bezahlbaren Auflage zu suchen. Allerdings vergeblich, auch Ikea bietet keine passende an. Ich habe mich jetzt für eine Auflage mit den Maßen 75×75 cm entschieden und habe das fehlende Stück an der Wand mit einer Decke gespolstert, sodass es jetzt endlich passt. 
Von Adam hatten wir noch einen Windelspender für die Wand, in dem die Windeln immer griffbereit sind. Außerdem befinden sich jetzt alle Spucktücher, Handtücher, Waschlappen, Wickelunterlagen und Nuckel in den Schubladen der Kommode. 
Womit ich mich aber dieses Mal wirklich schwer tue, ist die Wahl einer Wickeltasche. Ich habe viele schöne Modelle auf meinen Internet-Wunschlisten und kann mich einfach nicht festlegen. Ich möchte gern eine kleinere und kompakte Wickeltasche, denn die von Adam damals war mir für den Alltag einfach zu groß. Zumal man jetzt beim zweiten Kind genau weiß, dass man mindestens die Hälfte des Wickeltascheninhaltes niemals brauchen wird. Für Adam hatte ich damals noch eine Reporter-Bag von Puma gekauft, die eigentlich perfekt für meine und Adams Bedürfnisse war. Aber möchte ich so eine nochmal kaufen? Fragen über Fragen.Naja, ich hab ja noch 9 Wochen, bis ich mich für eine Tasche entscheiden muss – Frauen und Handtaschen halt. 

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