Adams 5. Geburtstag – Die Ninja-Party

Adam ist 5 Jahre alt. Knapp eine Woche sind sein Ehrentag und sein Kindergeburtstag nun schon her. Das Wochenende war toll und ich möche euch heute einige Eindrücke der Familien- und Kinderparty zeigen.
Am Tag vor dem großen Tag saß ich beim Einpacken der Geschenke und konnte es kaum glauben, dass mein kleiner Junge nun schon 5 Jahre alt werden würde. Gefühlt hatte ich doch erst gestern im Krankenhaus gelegen und darauf gewartet, dass Adam sich von alleine auf den Weg macht, um die Präeklampsie endlich loszuwerden. Hat er natürlich nicht, sondern wurde am 2. März per Notkaiserschnitt geholt. Dennoch ist das alles noch so präsent, als wäre es erst gestern gewesen.

Für seinen 5. Geburtstag hatte Adam schon ganz spezielle Wünsche, die wir ihm natürlich gerne erfüllt haben – zumindest teilweise. Einen Großteil der Geschenke habe ich bestellt bzw. gekauft und innerhalb der Familie verteilt, sodass er von jedem genau das bekam, das er sich auch gewünscht hat. Von uns gab es zum Beispiel den Goldenen Ninjago-Drachen von Lego, den Ohnezahn von Playmobil und die neue Toniefigur von Feuerwehrmann Sam. Außerdem kamen zur Familienfeier noch der Jupiter von Feuerwehrmann Sam, ein weiterer Drache und als Highlight für meinen kleinen Camper gab es auch ein eigenes Zelt, das sogleich im Garten aufgebaut wurde. An Adams Geburtstag haben wir also die klassische Familienfeier organisiert – mit Kuchen, Kaffee und Abendbrot. Normalerweise flüchten wir drei an Adams Geburtstag immer aus der Stadt und machen etwas, das Adam sich wünscht. In den letzten Jahren war das fast immer Karls Erlebnisdorf in Elstal. Da dieses Jahr sein Geburtstag allerdings auf einen Sonnabend fiel und man dann bei Karls Erlebnisdorf kaum treten kann, haben wir den Ausflug dieses Jahr auf den Montag verschoben und am Sonnabend dann die Familie eingeladen.

Die Ninja-Party

Adams Kindergeburtstag haben wir dann einen Tag später, am Sonntag, veranstaltet. Für seinen ersten richtigen Kindergeburtstag hatte sich Adam schon lange im Vorfeld eine Ninja-Party gewünscht. Schon zum Kita-Fasching ist er als grüner Ninja von Ninjago gegangen und wollte das Kostüm auf seiner eigenen Party natürlich auch sehr gerne wieder anziehen. Die Einladungskarten habe ich aus Tonkarton selbst gebastelt. Die Ninjago-Augen kann man im Internet runterladen und für den Einladungstext habe ich mir eine neue Schriftart namens „Last Ninja“ für Word aus dem Netz heruntergeladen und installiert. Adam durfte die Farben der Einladungen aussuchen (es blieb bei grün und schwarz) und schließlich an seine Freunde verteilen. Insgesamt haben wir 5 Jungen aus Kita und Tennisverein eingeladen, von denen schließlich 4 Jungs gekommen sind.
Bis auf die Tischdecke habe ich die Dekoration für die Party selbst gebastelt. Im Internet und bei Instagram gibt es dazu genügend Ideen und Vorlagen, denn Ninjago scheint ja für viele Kinder sehr hoch im Kurs zu stehen. Auch die Geschenketüten habe ich aus einfachen Papiertüten und ausgedruckten Ninjago-Augen gebastelt, sodass die Jungs ihre kleinen Preise gleich ordentlich und thematisch passend verstauen konnten.

Nach der Ankunft der Geburtstagsgäste haben wir erstmal gemeinsam Kuchen gegessen und Geschenke ausgepackt. Adam hat sich riesig über die Präsente gefreut, die seine Freunde für ihn ausgesucht hatten, vorrangig von Lego. Ich habe schon häufig gehört, dass Eltern für ihre Kinder in Spielzeuggeschäften Kisten mit vorausgesuchten Geschenken deponieren, aus denen die Gäste dann auswählen können. Darauf haben wir bewusst verzichtet, denn ich finde das System nicht sonderlich glücklich. Da geht die Überraschung und das Überlegen, was dem Freund gefallen könnte, vollends verloren.

Die Ninja-Prüfungen

Nach dem Kuchen-Gelage konnten dann auch endlich die Spiele beginnen, von denen Adam vorher selbst noch nichts wusste. Denn es sollten geheime Ninja-Prüfungen werden. Auf den Einladungen hatte ich um wetterfeste Kleidung gebeten und so haben wir den Großteil des Nachmittags trotz leichtem Nieselregen wie geplant im Garten verbringen können.
Als erste Prüfung stand Tauziehen auf dem Programm. Fünf 5-Jährige gegen einen Erwachsenen – da wuchs die Motivation der Jungs ins Unermessliche und schließlich hatten die Kinder zwei der drei Durchgänge für sich entschieden und durften sich aus der Preisekiste Süßigkeiten und kleines Spielzeug aussuchen. 
Als zweite Prüfung hatten wir das klassische Dosenwerfen aufgebaut, bei dem es auch wieder kleine Preise zu gewinnen gab und bei dem sich die Kinder gegenseitig lautstark anfeuerten. 
Die dritte Ninja-Prüfung stellte das Einschlagen von Nägeln in Holzbretter dar. Zu zweit gegeneinander durften die Jungs die Nägel bearbeiten und waren sichtlich stolz, als alle Nägel im Holz versenkt waren und sie damit die Prüfung bestanden hatten.
Nun fehlte nur noch das letzte Highlight –  und das bestand dann aus dem Endkampf gegen die Ninjago-Bösewichte. Zu diesem Zweck hatte ich Bilder von vier Bösewichten ausgedruckt und ans geschlossene Garagentor geklebt. Diese mussten die Jungs mit Wasserbomben bewerfen und natürlich auch treffen, damit sich der Schatz hinter dem Garagentor zeigte. Im Nu waren die rund 100 Wasserbomben verbraucht, die Kinder klitschenass und am Ende auch die Sieger, denn alle vier Motive trieften nur so. Daher öffnete sich auch das geheime Tor und die Ninja in Ausbildung konnten ihren Schatz in Empfang nehmen. Als Schatz hatte ich mich für Ninja-Messer, Taschenlampen und goldene Schokotaler entschieden. Außerdem wartete für jedes Kind ein Ninja-Stab in der Schatzkiste. Dieser bestand aus einer einfachen Rohrisolierung, die ich günstig im Baumarkt gekauft hatte und verschiedenen Rollen Isolierband, sodass jedes Kind sich seine Lieblingsfarbe aussuchen konnte, die dann als Griff um die Mitte des Stabes geklebt wurde. So hatte jeder Ninja seinen eigenen Kampfstab. Damit haben wir die Kinder dann noch in den Garten geschickt, denn ein Kampf mit diesen Stäben verletzt wirklich niemanden und die Jungs hatten enorm viel Spaß dabei, ihre Ninja-Fähigkeiten auszutesten.

Anschließend setzte der Regen etwas stärker ein und wir verlagerten den Geburtstag dann nach drinnen. Die Jungs spielten wirklich sehr toll miteinander, obwohl sich vorher nicht alle kannten, aber fremdes Spielzeug übt ja immer seinen Reiz aus. Ich war ehrlich überrascht, wie entspannt der Tag mit den Jungs im Haus war. Um dann vor dem Abendbrot dennoch ein wenig Ruhe in die Gruppe zu bekommen, durften sich die Jungs dann noch den Ninjago-Film ansehen. Damit blieb uns genügend Zeit, das Abendbrot vorzubereiten. Ganz typisch Kindergeburtstag gab es bei uns Pommes und Chickennuggets. 
Anschließend wurden die kleinen Gäste wieder von ihren Eltern abgeholt und Adam ist todmüde und sehr glücklich ins Bett gefallen – mit den Worten: „Das war der beste Geburtstag aller Zeiten.“

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