Das Outing und die mütterliche Intuition – es wird ein…..

Vor vier Wochen hat mein Frauenarzt zum ersten Mal eine Tendenz geäußert, welches Geschlecht mein zweites Kind haben würde. Ich lag beim zweiten großen Ultraschall und fragte ihn am Ende der Untersuchung, ob er denn schon sehen konnte, was es wird. Ich hatte mir aber keine allzu großen Hoffnungen gemacht. Denn bei Adam musste ich bis zur 30. Woche warten, bis er selbst mir damals deutlich zeigte, dass er ein Junge ist. Umso mehr überrascht war ich dann dieses Mal, als die Antwort des Arztes wie aus der Pistole geschossen kam. Trotz seines Nachsatzes, dass die Tendenz nur unter Vorbehalt ist, schien er sich ziemlich sicher zu sein. Dennoch wollte ich nochmal vier Wochen bis zum nächsten Termin warten, bevor ich anfange, die Dekoration fürs Kinderzimmer zu bestellen. Dieser Termin war nun am Freitag. Ich fragte den Arzt also nochmal, ob es immer noch beim angedeuteten Geschlecht geblieben ist. Er war anfangs zwar skeptisch, weil das Baby sich viel bewegte und nicht sehr zeigefreudig war. Doch plötzlich saß das Baby quasi auf dem Ultraschallgerät und selbst ich als Laie konnte sehen, was mein Baby werden würde.


Das Baby ist ein Mädchen. Ich bekomme eine kleine Tochter und Adam wird somit großer Bruder einer Schwester!

Ich könnte nicht glücklicher über mein kleines Pärchen sein und freue mich sehr, demnächst sowohl eine Jungs- als auch eine Mädchenmama zu sein.

Und um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern – ich wusste es von Anfang an, dass es dieses Mal ein Mädchen sein würde. Ich weiß, das klingt seltsam, aber es war tatsächlich so. Und nicht nur bei der zweiten Schwangerschaft. Auch bei der ersten Schwangerschaft hat mich die mütterliche oder weibliche Intuition nicht im Stich gelassen. So sehr ich bei meiner ersten Schwangerschaft auch über Mädchennamen, verspielte Zimmerdekoration und Kleider nachdachte, wusste ich doch, dass ich mich lieber mehr mit Namensvorschlägen für Jungs beschäftigen sollte. Es war ein Gefühl, das man jemand anderem gar nicht genau beschreiben kann. Ich war mir so sicher, dass ein kleiner Junge in mir schlummerte. Und das wurde ja dann auch in der 30. Woche bestätigt. Ich habe viel darüber gelesen, dass es anderen Müttern genauso ging und sie ihrer Intuition und ihrem Bauchgefühl voll vertrauen konnten. Ich finde das ja wirkich sehr bemerkenswert, zu welchen Meisterleistungen der weibliche Körper da fähig ist.

Auch in meiner zweiten Schwangerschaft hat mir meine Intuition geflüstert, dass das Baby ein Mädchen ist. Eigentlich habe ich es vom ersten positiven Schwangerschaftstest an gewusst, wenn ich auch nie darüber gesprochen habe und ich es zunächst als Wunschgedanken abgetan habe. Aber je weiter die Schwangerschaft fortschritt, desto sicherer wurde ich mir. Auch, weil die ersten 6 Monate so ganz anders waren als bei Adam und der Körper völlig anders auf die hormonellen Veränderungen reagierte. Nicht mit dem typischen Glow, sondern mit Abgeschlagenheit, einem schwachen Immunsystem und vor allem vielen Pickeln im Gesicht, bei denen ich so froh bin, dass diese mich in der Pubertät verschont haben.

Achso, und noch ein weiterer spannender Fakt über das Geschlecht meiner beiden Kinder: Auch der chinesische Empfängniskalender hat sowohl bei Adam als auch beim zweiten Baby gestimmt. Es könnte sich also lohnen, auch dort als Schwangere mal reinzuschauen.  

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