Spielzeug-Upgrade für den Garten**

Dieser Sommer ist unglaublich. Sonnig, heiß, einfach genau richtig. Und vor allem ist es der erste Sommer mit eigenem Garten. Da ich gartentechnisch noch überhaupt nicht ausgestattet war, sind in den vergangenen Wochen und Monaten einige neue Spielgeräte bei uns eingezogen. Auch mal außer der Reihe, weil nach dem Einzug irgendwie keine Feiertage zum Schenken mehr kamen. Klar hatte Adam Bälle und so, aber so richtige Outdoor-Spielzeuge fehlten einfach noch.

Eine der größeren Anschaffungen war die Wasserbahn „BIG Waterplay Niagara“. Für ein Kind wie meins, das eine totale Wasserratte ist und am liebsten den ganzen Tag mit Wasser spielen, planschen und matschen möchte, war dies die einzig richtige Entscheidung. Wir hatten damals auch so eine ähnliche Bahn im Kindergarten (ich weiß, das ist schon ewig her) und sie war immer der totale Renner. Auf den Bildern im Internet sah die Wasserbahn gar nicht so groß aus, daher war ich wirklich überrascht, welche Maße sie tatsächlich hatte. Nun fahren auf einer Größe von 130 x 90 Zentimetern die Boote ihre Runden, werden per Pumpe und Schleuse zur nächsten Etage gebracht und können anschließend wieder in den Kreislauf rutschen. Erst war ich ja etwas skeptisch, ob die Bahn tatsächlich wasserdicht ist, aber bislang ist noch kein Tropfen durch die Verbindungsstücke geflossen, sodass man die Bahn theoretisch auch auf jedem Balkon aufbauen kann, ohne dass der Nachbar darunter ständig Wasser auf den Kopf bekommt. Insgesamt gehören zum Niagara-Set vier Boote und 4 Figuren, sodass von Anfang an damit gespielt werden kann und nichts mehr zusätzlich gekauft werden muss. Zum Kindertag gab es für Adam dann noch passend dazu ein Wikingerschiff, in dem nun Wickie & Co. ihre Runden drehen. 

Das zweite Gartenspielgerät habe ich second hand übernommen. Die zweiteilige blaue Sandmuschel kennt wohl jeder von euch, sodass ich dazu nur wenig erklären muss. Die Muschel stand vorher bei Adams Großeltern. Als sie sich dann einen neuen Sandkasten gekauft haben, habe ich mir die Sandmuschel gleich gesichert. Den Sand dazu haben wir ganz einfach im Baumarkt gekauft. Da der Garten im Herbst sowieso komplett umgestaltet werden soll und Adam ein eigenes kleines Spielareal bekommt, lohnte es sich nicht, einen neuen Sandkasten zu kaufen. Wer weiß, ob dieser dann noch ins neue Konzept gepasst hätte. Also ist die Muschel unsere Sand-Übergangslösung. Klar, sie hat schon ein paar Macken und wegen Löchern kann man die Hälften auch nicht mehr als Planschbecken verwenden, aber sie erfüllt ihren Zweck. Adam ist sowieso nicht der ausdauernde Sandkastenspieler, daher reicht uns die Muschel vollkommen aus. Abends werden die Hälften einfach aufeinander gelegt und so kommen dort auch keine Tiere rein.

Um die Möglichkeiten des Sandkastens noch etwas auszuweiten, sind in den vergangenen Wochen auch zahlreiche Tiere von Schleich bei Adam eingezogen. Viele von euch kennen bestimmt das Problem, dass sich die Räder von Spielzeugautos nicht mehr drehen, wenn sie mit in den Sandkasten genommen wurden. Gerade um die Cars-Autos tat es mir sehr leid. Daher habe ich mich für die Schleich-Tiere entschieden. Einige davon sind noch aus meinem eigenen Kindheits-Bestand. Die übrigen durfte sich Adam im Spielzeugladen selbst aussuchen –  dazu gekommen sind unter anderem zwei Stiere, ein Eisbär und die kompletten Familien von Elefanten und Rehen. Die Dinosaurier hat Adam schon im letzten Jahr bekommen, aber auch die sind nun fester Bestandteil des Sandkastens. Und das Beste – die Tier können im Sand verbuddelt, ins Wasser getaucht oder im Matscheimer versteckt werden. Wenn sie anschließend beim Duschen einfach mit abgespült werden, sind sie wie neu und tragen kaum Schäden davon. Die perfekten Figuren für draußen. 

Das einzige Spielgerät, das im Garten schon vor dem Einzug vorhanden war, war eine Schaukel. Das Gestell ist schon Jahrzehnte alt, aber gut in Schuss. Ganz anders sah das aber mit der Schaukel an sich aus. Die rote Plastikschaukel war von der Sonne ausgeblichen und an der Unterseite bereits gebrochen, sodass die Gefahr bestand, dass Adam oder andere Kinder sich dort klemmen und wehtun. Aber auch für dieses Problem war schnell eine Lösung gefunden – per Zufall. Meine Großeltern haben in ihrem Schuppen eine alte Holzschaukel gefunden. Sie sind sich nicht mehr sicher, für wen aus der Enkelschar sie diese Schaukel mal gekauft haben, aber sie ist wirklich schon sehr alt – wahrscheinlich so um die 30 Jahre. Und anscheinend haben wir sie damals nicht genutzt. Sie sieht aus wie neu, hat keinerlei Macken, die Halterungen sind fest wie eh und je und nun hängt das gute Vintage-Stück in meinem Garten und erfreut sich der täglichen Bespielung. 

Für den Urlaub habe ich außerdem noch ein Tipi-Zelt bestellt, das dann im Garten stehen kann. Damit ist die Grundausstattung für draußen erstmal abgeschlossen. 

**Werbung, da Markennennung und Verlinkung/alles selbst gekauft

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