Unser Weihnachtsfest 2017

 
Vier Generationen an einem Tisch, viel Familienzeit, keine Angst vorm Weihnachtsmann und ein Berg voller Geschenke – so lässt sich unser Weihnachtsfest am besten zusammenfassen. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass die drei Tage Weihnachten wieder wie im Flug vergangen sind und nun schon der Jahreswechsel vor der Tür steht und anklopft. Aber bevor wir mit lautem Knall und neuerlich viel Essen ins neue Jahr starten, wollte ich euch erstmal von unserem Weihnachtsfest erzählen.

Unseren Baum haben wir schon eine Woche vor Weihnachten aufgestellt und dann gemeinsam mit Adam geschmückt. Zum Schmücken hatte Adam sogar seine kleinen Arbeitshandschuhe an, weil der Baum so gepiekt hat. Dieses Jahr haben wir nochmal die Altbau-Raumhöhe genutzt, im nächsten Jahr wird der Baum dann etwas niedriger ausfallen.

Den Heiligabend haben wir dieses Jahr bei meinen Großeltern verbracht, die in ihrem Häuschen jedes Jahr traditionell die Familie um sich versammeln. Schon in meiner Kindheit waren wir an Weihnachten immer mindestens zu zehnt und auch in diesem Jahr durfte Adam das erste Mal diese bunte Truppe erleben. Somit saßen in diesem Jahr vier Generationen an einem Tisch. 
Adams Weihnachtsgeschenk hatten wir schon zwei Tage vorher aufgebaut – er hatte sich ja ganz besonders die Löwenritterburg von Playmobil gewünscht. Und ich bin ehrlich gesagt heilfroh, dass wir den Aufbau tatsächlich vor Heiligabend gemacht haben. Denn der Hinweis, den Playmobil auf der Rückseite des Kartons an alle Eltern bezüglich der Aufbauzeit gibt, ist durchaus ernst zu nehmen. Da wir zum ersten Mal ein so großes Set von Playmobil aufbauten, haben wir auch die genannten 190 Minuten gebraucht, bis die Ritterfiguren in die Burgmauern einziehen konnten. Alle anderen Geschenke, die größtenteils passend zur Ritterburg ausgesucht worden waren, hatten wir in einen großen Sack gepackt und dem Weihnachtsmann übergeben.

Zum ersten Mal hatten wir für Adam einen Weihnachtsmann organisiert. Und was soll ich sagen? Adam hatte nicht die geringste Angst vor dem bärtigen Mann im roten Mantel. Im Gegenteil. Nach der Bescherung hat er den Weihnachtsmann noch fest umarmt und Fotos mit ihm gemacht. Dass sich unter dem Kostüm ein Freund von uns befand, hat Adam aber glücklicherweise nicht erkannt, sodass die Magie von Weihnachten und dem Weihnachtsmann weiterhin Bestand hat. 


Nach der Bescherung von Adam wurde der Abend besonders gemütlich. Er durfte ausnahmsweise beim Spielen mit der Ritterburg an Würstchen und Brot knabbern, während wir Erwachsenen uns den Kartoffelsalat mit Würstchen schmecken ließen. Nachdem Adam dann erschöpft ins Reisebett fiel und mit seinem neuen Playmobil-Drachen kuschelte, konnte auch für den Rest der Familie die Bescherung beginnen. Auch dort wurde nicht mit Geschenken gespart – gerade für uns gab es viele Ikea-Gutscheine, da wir uns die Möbel für unser neues Haus größtenteils beim Schweden ausgesucht hatten. Nun können wir beim Knut-Schlussverkauf so richtig zuschlagen. Ich glaube ja, dass aus unserer Familie niemand zu einer Geschenketauschbörse gehen muss, da die vielen Geschenke für die einzelnen Familienmitglieder liebevoll ausgesucht worden sind. Erst mitten in der Nacht fuhren wir dann mit Adam und den ganzen Geschenken nach Hause, sodass er am nächsten Morgen dann gleich mit seiner heißgeliebten Ritterburg weiterspielen konnte. Leider musste seine Holzeisenbahn jetzt vom Spieltisch abgebaut werden, denn die Ritterburg braucht ja auch einen Platz und der Tisch eignet sich hervorragend, um von allen Seiten damit zu spielen.

Auch den ersten Weihnachtstag verbrachten wir gemeinsam mit der Familie, gingen zum Mittag gemütlich essen und anschließend zum Bowling. Auch das Bowling gehört seit vielen Jahren zur Weihnachtstradition am ersten Feiertag, damit man sich neben dem vielen Essen auch ein wenig bewegen kann. Und an diesem Abend, nach dem Bowling, nachdem Adam eingeschlafen war, fanden auch wir beide Zeit, auf der Couch auf Weihnachten anzustoßen. Bei all dem Trubel war ich doch froh, dass wir auch mal einen Abend zu zweit verbringen konnten. 
Denn am zweiten Feiertag ging es mit Weihnachten fröhlich weiter. Wir besuchten meine Schwiegereltern und Adam konnte dort noch einmal eine Bescherung unterm Baum erleben. Allerdings nutzten wir die Ruhe des Dorfes erstmal für einen ausgiebigen Spaziergang. Obwohl das in Adams Fall eher ein durchgängiges Rennen war, bei dem er seinem Bewegungsdrang endlich wieder so richtig nachgeben konnte.

Bei Oma und Opa unterm Baum wartete dann Adams zweiter großer Weihnachtswunsch auf ihn. Der Hubschrauber aus der Fernsehserie „Feuerwehrmann Sam“. Ich finde es höchst erstaunlich, dass sich Adams Weihnachtswünsche in den vielen Wochen vor Weihnachten kein bisschen verändert haben. Egal wann wir ihn seit Oktober gefragt und wie viel Spielzeugwerbung er im Fernsehen gesehen hatte, es waren immer die gleichen drei großen Geschenke. Die Wünsche nach einer Ritterburg und dem Hubschrauber hat er erfüllt bekommen, den dritten Wunsch (das große Feuerwehrauto von Feuerwehrmann Sam) heben wir uns vielleicht für seinen Geburtstag auf. Der ist ja auch nicht mehr so lange hin.


Rückblickend muss ich sagen, dass wir in diesem Jahr ein durch und durch entspanntes und schönes Weihnachten hatten. Dank genauer Absprachen innerhalb der Familie gab es keinen Overkill an Geschenken, wie ich es eigentlich erwartet hatte. An Heiligabend hatten alle Geschenke mit der Ritterburg zu tun oder waren Brettspiele und Bücher. Manche Geschenke hat Adam im Schatten der Ritterburg gar nicht richtig wahrgenommen, sodass er einiges erst später entdecken wird. Am zweiten Feiertag gab es dann Vieles passend zu Feuerwehrmann Sam. Auch Bettwäsche, das Bilder- und Spielebuch und ein Handtuch gehörten dazu, sodass der kleine Feuerwehrfan ab sofort gut ausgestattet ist. 
Ich hoffe, Ihr hattet alle ein ebenso schönes Weihnachtsfest wie wir. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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