Auf Entdeckungstour mit den Helden meiner Kindheit – Der Märchenpark Salzwedel

Bevor ich euch in den nächsten Posts mit Bildern aus Stockholm bombadiere, habe ich heute noch einen Ausflugstipp für euch. Gerade bei schönem Wetter ist dieser wunderschöne Park unbedingt einen Besuch wert – der Märchenpark in Salzwedel. Ich liebe Märchen. Schon immer. Meine frühesten Erinnerungen daran sind mit dem riesigen Märchenbuch meiner Großeltern verbunden, das nun bereits seit einigen Jahren bei mir im Regal steht und darauf wartet, dass mein Sohn dieselbe Leidenschaft entwickelt. In diesem Buch sind alle erdenklichen Märchen der Gebrüder Grimm zu finden und als Kind konnte ich sie fast alle auswendig. Noch heute liebe ich Märchen und die Filme dazu, die immer wieder die Kindheit in die Gegenwart zurückholen. Um auch Adam die Welt der Märchen nahe zu bringen, lesen wir ihm jeden Abend eine Geschichte vor. Und damit er die Figuren auch mal hautnah erleben konnte, habe ich mit ihm und meiner Mama in unserem Urlaub den Märchenpark in Salzwedel besucht. 

 
Obwohl Salzwedel bei uns fast um die Ecke ist und man eigentlich immer mal wieder Zeit gehabt hätte, hatte ich diesen Märchenpark noch nie gesehen. Und das als eingefleischter Märchenfan. Da hatte mir sogar Adam schon etwas voraus, denn er war mit Oma und Opa bereits einmal dort.

Jetzt habe ich den Besuch jedenfalls nachgeholt. Vor den Toren der Stadt Salzwedel in der Altmark liegt der Märchenpark, der 2003 eröffnet wurde, inmitten idyllischer Grünflächen. Schon am Eingang kann man Märchenfiguren begegnen. Wir haben uns zuerst einen Bollerwagen gemietet, denn wir hatten uns einen Picknickkorb gepackt, den wir aber nicht die ganze Zeit schleppen wollten. An jeder Ecke finden sich im Park Sitzgelegenheiten, an denen man sein Picknick auspacken kann. Oder man setzt sich einfach auf den Rasen. Platz ist auf den 45.000 Quadratmetern jedenfalls genug. 


Auf Schritt und Tritt begegnen einem die Helden der Kindheit aus Märchen und Fernsehen. Da grüßen das Sandmännchen, Frau Elster und Herr Fuchs, da spielen Max und Moritz ihre Streiche und da verliert Aschenputtel auf der Treppe des leuchtend gelben Schlosses ihren Schuh. Überall entdeckt man bekannte Figuren. In die zahlreichen Märchenhütten kann man reingehen (in manche aber nur, wenn man noch Kindergröße hat) und kann für kurze Zeit in der Welt der Märchen leben. Neben den allseits bekannten Märchen sind auch die Sagen der Altmark und aus Salzwedel in Figurenform im Park vertreten. Manche davon kannte selbst ich noch nicht. Und ich bin in der Altmark aufgewachsen. Ich persönlich habe mich bei den Märchen besonders über das singende klingende Bäumchen und die Gänsemagd mit ihrem Pferd Falada gefreut. Zwei Märchen, die mir als Kind besonders gut gefallen haben und gerade zur Weihnachtszeit fest zum Fernsehprogramm gehören.

Im Zentrum des Märchenparks befindet sich neben einer Burg ein riesiger Spielplatz mit vielen Klettermöglichkeiten, Rutschen, Schaukeln, Seilbahnen und einem Trampolin. Ein Paradies für Kinder. Während sich die Großen also erneut am Picknickkorb bedienen können, dürfen die Kleineren ihrem Bewegungsdrang nachgeben. 


Der Märchenpark Salzwedel ist ganzjährig geöffnet. Wer bei seinem Ausflug schlechtes Wetter erwischt hat, der kann auf die Spielscheune mit Indoorspielplatz-Atmosphäre ausweichen, die direkt nebenan liegt und zum Märchenpark gehört.


www.maerchenpark-duftgarten.de

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