Aus Mum’s Leben: Unser Urlaub in Bildern

Mit dem Juli endete für uns in diesem Jahr auch unsere lang herbeigesehnte Urlaubszeit. Kaum war sie da, war sie auch schon wieder vorbei. Aber schön war sie trotzdem.
Der Urlaub startete für mich mit einer doch sehr ausgedehnten Radtour. Gemeinsam mit einer Gruppe aus meinem Tennisverein ging es auf zwei Rädern von Wittenberge den Elberadweg in Richtung Lenzen entlang und dann auch wieder zurück zur Ölmühle in Wittenberge. 75 Kilometer, die mir am nächsten Tag ganz besonders in den Beinen steckten. Pudding in den Beinen war dafür eigentlich schon kein Ausdruck mehr, aber immerhin hatte ich mich seit Langem mal wieder sportlich auf dem Fahrrad betätigt. Und die Strecke entlang der Elbe, das wirklich tolle Wetter und vor allem das köstliche Essen in der Wittenberger Ölmühle haben dann doch für die Strapazen entschädigt. 


Nachdem sich meine Beine dann auch wieder bewegen konnten, starteten wir dann so richtig in den Mutter-Sohn-Urlaub. Da der Papa keinen Urlaub hatte, verbrachten wir die zwei Wochen allein. Wir faulenzten auf der Wiese im Garten, spielten ausgiebig mit dem neuen Flughafen und der Autobahn und wenn es zu warm wurde, sprangen wir in den Pool. Das klappte ganze zwei Tage lang. Und dann passierte der größte Albtraum des Urlaubs – Adam wurde krank. Hatte er in den letzten Monaten erfolgreich alle Klippen im Virenmeer Kita umschifft, schlug dann zu Beginn unseres Urlaubs die Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu. Glücklicherweise waren die Bläschen an Händen und Füßen nicht ganz so schlimm, dafür waren die offenen Bläschen im Mund eine wahre Zerreißprobe für Adams und für meine Nerven. Denn es galt herauszufinden, welches Essen im Mund brannte und welches nicht. Nachdem wir uns dann nach relativ kurzer Zeit darauf verständigt hatten, dass Eis, Wackelpudding, Gummibärchen und Hühnersuppe nicht brennen, war Adams Ernährung für die nächste Woche entschieden. Eigentlich ging es ihm nach kurzer Zeit schon wieder ganz gut, aber durch die Ansteckungsgefahr fielen Ausflüge und Treffen mit anderen Kindern komplett aus. Und was soll ich sagen? Adam hat‘s gar nicht gestört. Er wollte zwei Wochen lang nichts von anderen Kindern wissen, wollte mit niemandem in seinem Alter spielen, sondern hatte sein Spielzeug die ganze Zeit ganz für sich alleine. Aus Adams Sicht auch völlig verständlich, muss er doch in der Kita ständig mit 15 anderen Jungen und Mädchen artig teilen. Da darf man im Urlaub auch mal so richtig egoistisch sein. 


Nachdem die Hand-Fuß-Mund-Krankheit überstanden war, war das schöne Wetter dann leider auch Geschichte. Aber wie sagt man so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Also sprangen wir in Gummistiefeln durch die Pfützen, sammelten Schnecken, besuchten fast täglich den Spielzeugladen, statteten Papa auf Arbeit einen Besuch ab und ließen uns das Eis in der Waffel auch bei strömendem Regen ordentlich schmecken. Kindheit wie sie sein sollte und vor allem ganz nach den Wünschen des Kindes. 


Aber wir waren auch nicht die ganze Zeit zu Hause. Wir haben gemeinsam mit meiner Mama auch den Märchenpark in Salzwedel besucht. Ein Ausflugsziel, das perfekt für Familien ist, denn auf dem weitläufigen Gelände können die Kinder rennen, sie können alle möglichen Märchenfiguren entdecken, deren Häuser erkunden und sich auf den Spielplätzen austoben. Den Märchenpark werde ich euch nochmal genauer vorstellen, aber hier sind schon einmal einige Impressionen. 


Am letzten Urlaubswochenende war ich mit Adam außerdem im Zoo in Magdeburg. Man muss wirklich nicht immer besonders weit weg fahren. Gerade für kleinere Kinder gibt es in der näheren Umgebung meist viele schöne Ausflugsziele zu entdecken. Und obwohl Magdeburg von uns nun wirklich nicht weit entfernt ist, fahren wir viel zu selten dorthin. Also nutzten wir den Urlaub, um uns einen schönen Tag im Zoo zu machen. Für Adam muss der allerdings gar nicht so groß sein. Da bräuchte er nur aus Giraffen, Löwen und Pinguinen sowie dem großen Spielplatz bestehen. Alle anderen Tiere haben Adam so gar nicht interessiert, sodass wir schließlich immer zwischen diesen drei Gehegen wechselten. Natürlich immer unterbrochen von ausgiebigem Rutschen und Eis essen. 

 
Trotz der einen Woche Krankheit war unser Urlaub sehr entspannt, sehr schön und sehr erholsam. Adam war nach einer so langen Krippenzeit richtig urlaubsreif und ist nun völlig erholt in seine Zeit als Kindergartenkind gestartet. Für Mama und Papa geht’s nun auch bald nach Stockholm, während der Sohnemann von Oma und Opa auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird.

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