Unsere Toniebox – der neue Hörspielwürfel in Adams Kinderzimmer

Seit 4 Wochen steht die Toniebox in Adams Kinderzimmer. 4 Wochen haben wir uns Zeit genommen und die Box auf Herz und Nieren getestet. Heute möchte ich endlich davon berichten. Ich habe die Box übrigens nicht zur Verfügung gestellt bekommen, sondern auf dem Blog „Oh wunderbar“ bei einem Gewinnspiel gewonnen. Also kann ich frei von Leber weg erzählen, wie uns die Box gefällt. Vorher wusste ich nicht einmal, dass es sowas gibt und hatte noch meine eigenen alten Kassetten aus Kindertagen aus dem Keller geholt, damit Adam auch in den Genuss von Hörspielen kommt.

Aber dann ist die blaue Toniebox bei uns eingezogen. Wir hatten sie schon vor Weihnachten erhalten, aber noch bis zum Jahreswechsel damit gewartet, sie auszupacken und zu installieren. Bei all den Weihnachtsgeschenken wäre die Box sonst wahrscheinlich untergegangen. Und so haben wir sie erst Anfang Januar ausgepackt, als wir noch Urlaub und genügend Zeit hatten.

Für die Installation habe ich nicht besonders lange gebraucht. Adam ist zum Mittagsschlaf ins Bett gegangen und beim Aufstehen konnte er die Toniebox schon nutzen und ausprobieren. Ich muss sagen, die Box ist sehr hochwertig verarbeitet, die Nähte sitzen superfest und die Box ist auch bis zu einem gewissen Grad stoßfest. Bei einem Kleinkind weiß man ja nie, was plötzlich in dessen Kopf vorgeht – und schwups liegt die Box auf dem Boden. Aber noch ist alles heile.

Das Starter-Set beinhaltet neben der eigentlichen Box noch das entsprechende Ladegerät und eine erste Hörspielfigur in Form eines Löwen. Nach dem Auspacken habe ich die Toniebox aufs Ladegerät gestellt und über unser W-LAN eingerichtet. Dazu benötigt man einen Account auf der Webseite der Toniebox und einen Computer oder ein Smartphone für die Erst-Konfiguration der Box. Die Einrichtung ist aber alles in allem kinderleicht und gut verständlich. Ich habe vielleicht 20 Minuten gebraucht und dann nochmal 5 Minuten, um die erste Geschichte vom „Löwen, der nicht schreiben konnte“ runterzuladen. Das funktioniert auch übers W-LAN. Wenn man das aber einmal gemacht hat, dann braucht man das Internet nicht mehr und die Box funktioniert auch unterwegs.

Adam war von Anfang an fasziniert von der kleinen blauen Box und hat ständig die Löwenfigur draufgestellt und wieder heruntergenommen, kurz der Geschichte gelauscht und dann wieder mit Rauf- und Runterstellen experimentiert. Die Bedienung hatte er superschnell raus – an den Ohren kann man die Lautstärke einstellen, bei einem Klaps auf die Seiten kann man zwischen den Kapiteln hin- und herspringen. Wirklich kinderleicht. Seitdem wird die Box regelmäßig bespielt.


Ab und zu hatten wir die Toniebox mal zum Einschlafen genutzt. Aber das hat nicht so gut funktioniert, die Löwen-Geschichte eignet sich für Adam nicht so gut fürs langsame Einschlummern, weil sich Lieder, Geschichten und Tiergeräusche abwechseln und er so immer weiter zuhören wollte. Aber die Toniebox war sowieso nicht dazu gedacht, mir das Vorlese-Ritual am Kinderbett abzunehmen. Dazu lese ich meinem Sohn viel zu gerne jeden Abend eine Geschichte vor. Das gehört einfach dazu. Wir nutzen die Box daher lieber tagsüber, wo das Hörspiel nebenbei beim Spielen läuft und uns eine Geschichte erzählt.

Bald feiert Adam seinen dritten Geburtstag. Da wird er dann weitere Figuren der Toniebox bekommen. Es gibt übrigens ganz viele verschiedene Geschichten- oder Lieder-Figuren, sodass für jedes Kind etwas dabei ist. Was mich ganz besonders begeistert hat, sind die „leeren“ Figuren, die man selbst mit Liedern oder anderen Audiodateien bespielen kann. Individuell für jedes Kind. Theoretisch könnte ich ein Märchenbuch vorlesen, das ganze aufnehmen, auf die Figur laden und Adam hätte dann seine vorlesende Mama immer dabei. Eine wirklich tolle Idee.

Wer auf der Suche nach einer schönen Hörspiel-Möglichkeit, schon für ganz kleine Kinder ist, dem kann ich die Toniebox wirklich ans Herz legen. Für Kleinkinder ist es so einfach und selbsterklärend, die Figuren auf die Box zu stellen und die Geschichten zu starten. Viel einfacher, als Kassetten oder CDs in einem Gerät zu wechseln.

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